| Mörtelkübel als Rhizomsperre |
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Bambus hat bei seiner Schönheit einen gravierenden Nachteil. Fast alle Arten haben einen extensiven Drang sich durch Rhizome zu vermehren. Dadurch wird bei frei gepflanzten Bambusarten die Ausbreitung schnell recht unkontrolliert. Einerseits ein ästhetisches Problem. Andererseits können dadurch auch gravierende Schäden an Bauwerken entstehen. Im Handel sind eine ganze Reihe von Rhizomsperren in Form von Platten oder Kobsystemen erhältlich. Faustregel ist. Je größer die Bambusart desto stärker sollte auch die Rizomsperre dimensioniert sein. In einer Gartensendung habe ich für bestimmte Arten schon GFK Platten mit Stärken von 16mm und 1m Tiefe gesehen. Solche Arten sollte man aber im Privatgarten nicht pflanzen. Für die von uns gepflanzten Arten reicht nach aktueller Meinung eine Stärke von 2mm und eine Tiefe von 65-70cm aus. Eine Alternative dazu sind Mörtelkübel, die einige Vor- und Nachteile besitzen. Der Mörtelkübel sollte grundsätzlich möglichst groß sein (90 Liter), damit die Planze noch ausreichend Platz für die Aufnahme von Nährstoffen hat.
Vorteile
Nachteile
Für uns steht fest, dass wir Mörtelkübel verwenden werden. Unten in die Kübel muss man ein paar kleine Löcher bohren, damit sich keine Staunässe bildet und eine gewisse Drainageschicht sollte auch vorhanden sein. Da Bambus wasserliebend ist, stellt dies hier aber auch keine allzu große Gefahr dar. Der Bambus neben der Terrasse hat nachträglich auch noch einen Kübel bekommen. Die zweite Reihe ist gerade in Vorbereitung.
Infos zu dem Thema und zu weiteren Eingrenzungsmethoden gibt es auch auf der Seite www.bambustraeume.de und auf der Seite der European Bambus Society
JOERG24 BLOG - Bautagebuch / Baubericht / Baublog © Jörg Walter 2009 - Unser Hausbau mit Keitel HausUnseren Blog könnt Ihr bei der Bloggerei bewerten:
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Neben speziellen Rhizomsperren eignen sich auch Mörtelkübel sehr gut als RHizomsperren. Im Internet trifft man zwar auch auf gegenläufige Meinungen, die den Kübel verdammen, aber in Rücksprache mit einigen Gärtnern, die Bambuserfahrungen haben, eigenen sich die Kübel für die kleineren Sorten doch recht gut.
Rhizome können im Boden bis zu 3m wandern, bevor sie sich ans Tageslicht trauen. Dabei sind sie bezüglich des Oberbelages nicht wählerisch und können praktisch jedes Material durchdringen, wie folgendes Foto eindrucksvoll zeigt. Bambus sollte daher eigentlich nie frei gepflanzt werden. Es kommt allerdings auch auf die Sorte an.
Kommentare
der Maurerkübel ist eine gute Idee.
Ansonsten wird das wohl immer mit einer 2 - 3 mm dicken PEHD Folie abgetrennt.
Unter Webseite habe ich bilder gefunden wir die Rhizome duch Teichfolie gehen. Die Rhizome suchen sich wohl immer den Weg zum Wasser.
Hm, allerdings sind die Sperren auch ganz schön kostenintensiv wenn man da ein paar Meter damit machen möchte.
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