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Sommerlicher / Winterlicher Wärmeschutz Drucken
Infos & Tipps - Begriffe

Winterlicher Wärmeschutz

Der Winterliche Wärmeschutz hat den Zweck, während der Heizperiode an den Innenoberflächen der Bauteile eine ausreichend hohe Oberflächentemperatur zu gewährleisten und damit Oberflächenkondensat bei in Wohnräumen üblichem Raumklima auszuschließen. Oberflächenkondensat entsteht, wenn die Temperatur der Wandoberfläche unter der Taupunkttemperatur liegt. Die einzuhaltenden Werte, beschrieben durch den Wärmedurchlasswiderstand Rth in m²K/W werden als Mindestwärmeschutz in der DIN 4108 definiert. Weiter dient der Winterliche Wärmeschutz dazu, Bauteilkonstruktionen zu definieren, die den Wärmeverlust durch Transmission so weit begrenzen, dass die in der Energieeinsparverordnung (EnEV) genannten Grenzwerte eingehalten werden können. Diese werden durch den Wärmedurchgangskoeffizienten, den sogenannten U-Wert (früher k-Wert) in W/m²K beschrieben.

Sommerlicher Wärmeschutz

Der Sommerliche Wärmeschutz dient dazu, die durch Sonneneinstrahlung verursachte Aufheizung von Räumen, die in der Regel im Wesentlichen auf eine Einstrahlung durch die Fenster zurückzuführen ist, so weit zu begrenzen, dass ein behagliches Raumklima gewährleistet wird. Hierbei soll gemäß den Vorschriften der Energieeinsparverordnung nach Möglichkeit auf den Einsatz von Klimatisierung verzichtet werden. Der sommerliche Wärmeschutz, der ebenfalls in DIN 4108 geregelt ist, wird beeinflusst durch die Abmessungen des Raumes, die Ausrichtung und Größe der Fenster, die Art der Verglasung und dem Sonnenschutz, dem Lüftungsverhalten, interne Wärmequellen (z. B. Personenwärme, Abwärme von Computern oder Beleuchtung) sowie der Wärmespeicherkapazität der verwendeten Baustoffe (Innen- und Außenwände, Geschossdecken, Dämmstoff im Dach).

Seite „Wärmeschutz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Januar 2009, 10:26 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=W%C3%A4rmeschutz&oldid=54844627 (Abgerufen: 3. Februar 2009, 19:30 UTC)

Im Grunde muss eine gute Dämmung also neben der Isolierung im Winter nach Außen, auch im Sommer die Erwärmung in umgekehrter Richtung verhindern. Daher gehören auch Rolläden im Sommer zu den wichtigen Wärmeschutzmaßnahmen. Die Fenster isolieren zwar sehr gut, aber im Sommer muss auch die Verschattung gewährleistet sein, damit sich Objekte im Innenraum nicht durchdie Sonneneinstrahlung aufwärmen und Ihrerseits wieder Wärme an den Innenraum abgeben.

 

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Kommentare  

 
#2 Administrator 2010-07-29 14:30
Sicher - aber es müssen unterschiedliche Vorraussetzungen erfüllt werden - Daher auch Rolläden. Das eingebaute Wärmeschutzglas sorgt dafür dass im Winter die Sonne den Raum erwärmt und die Wärme drin bleibt.
Im Sommer ist das von Nachteil - Daher muss auch abgedunkelt werden.
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#1 2010-07-29 13:46
egal ob Fenster Türen oder Wanddämmung es ist im Winter sowohl auch im Sommer super
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