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2010

Zwischendecke in der Werkstatt
Bauberichte - Innenausbau

Big SmileNicht dass jemand denkt, wir würden nichts mehr tun. Am Wochenende wurde die Zwischendecke in den Werkstattteil der Garage eingezogen. Damit wurde nochmal ordentlich Stauraum geschaffen und es bewahrt die Werkstatt davor, mit allem möglichen zugestellt zu werden.

Aufgrund der Spannweite mussten recht dicke Balken her. Würde man nur nach den KVH Bemessungstabellen gehen, dann müssten 12/24er Balken bei einer Spannweite von etwas über 5m verwendet werden. Durch Nachrechnung konnten wir aber auf 10/20er verkleinern. Diese sind auch schon schwer genug.

An zwei Wänden wurde ein Balken mit je 5 Schwerlastankern befestigt. Darauf wurden dann die Balkenschuhe mit Kammnägeln vernagelt. Eine ganz schöne Arbeit, wenn man die Schuhe ausnageln muss. In die Schuhe kamen dann die restlichen 9 Balken bei einem Abstand von 60cm.

Oben dann mit 18er OSB Platten beplankt, um die Konstruktion zu versteifen und einen ebenen Lagerboden zu haben.

Als Luke wurde eine Öffnung von 2,50 x 60cm gelassen um auch große Objekte problemlos zu verstauen.

Da kommt jetzt demnächst noch eine Klappe drauf und oben ein entsprechender Seilzug sowie eine passende Leiter.

 

Bilder müssen wir mal wieder nachliefern. Auch die Werkbank macht Fortschritte. Die Beschläge sind da und auch die ersten Bauteile zur Herstellung des Spanntisches. Es fehlt nur ein wenig an Zeit - aber es kommt ja bald der Winter. Da sollte ja etwas Zeit dafür geben.

 

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Ein Jahr im Keitel Haus - Ein Zwischenfazit
Bauberichte - Drumherum

Big SmileWir wohnen jetzt schon über ein Jahr in unserem Keitel Haus. Daher erlaube ich mir mal ein erstes Zwischenfazit. Bisher können wir nicht klagen. Es hat sich nachträglich nichts verzogen oder gesetzt. Auch haben wir keine Risse in den Wänden. Das liegt wohl auch an der massiven Rahmenkonstruktion. Etwas was mir ehrlich gesagt auffällt ist das, was nicht da ist. Es hat noch nicht einmal geknackt in den Balken. Das kenne ich sogar von Steinhäusern anders. Der Einsatz von keilverzinktem KVH und Leimbindern scheint da doch erhebliche Vorteile gegenüber normalem Vollholz zu bringen.

Insbesondere am Dachfirst merkt man das. Bei den Nachbarn schaut der Balken aus der Fassade raus und ist so Wind und Wetter ausgesetzt. Bei uns ist dieser innenliegend und somit auch geschützt.

 

Was sich minimal gesetzt hat sind die Böden. Also der Estrich, der auf dem Isolierschaum liegt. Da würde ich im Nachhinein empfehlen, die Fußleisten erst nach ein paar Wochen zu montieren. Bei uns ist es kein Problem, weil wir ein Stecksystem haben bei dem die Leisten von oben eingesteckt werden, aber wenn man Sie anschraubt, kann das kleinere Probleme geben. Wenn man drüber nachdenkt , ist es aber eigentlich normal, dass das bei Belastung durch Möbel etc noch 2 Millimeter ausmachen kann.

 

Einen Schaden hatten wir aber auch schon am Haus. Bei dem schweren Sturm im Frühjahr haben wir zwei Ziegel eingebüßt. Allerdings war das in der Nachbarschaft unter Durchschnitt. Das könnte man nur verhindern, indem man spezielle Sturmanker an den Ziegeln montiert. Das muss einem dann aber auch optisch gefallen. Na ja, damit muss man dann wohl leben. Immerhin wissen wir jetzt, dass das Terassenholz einiges aushält. Obwohl die Ziegel da drauf zerplatzt sind, sieht man nix. Hart im Nehmen das Hartholz.

 

Besonders erfreulich waren die geringen Heizkosten (siehe entsprechender Artikel - zu finden über die Suche). Die meiste Zeit des Jahres schaltet sich die Heizung komplett ab und wir kommen vollständig mit Sonnenenergie aus.

 

Im Nachhinein war das Bauen des Hauses nicht so schlimm wie erwartet. Der Innenausbau war "relativ" locker zu handhaben. Da haben wir mit den Aussenanlagen wesentlich mehr Arbeit gehabt. Das Wort "Stein" kann ich nicht mehr hören. Überhaupt fallen da unglaublich viele Arbeiten an, von denen später kein Mensch was sieht. Zum Glück hatten wir da die Unterstützung durch den Radlader des Nachbarn. Die zu bewegenden Massen sind definitiv zu viel, um das mit Schippe und Schaufel zu bewältigen. Also zusammenfassend:

 

Nochmal mit Keitel Haus bauen: JA

Nochmal ein Haus bauen: JA

Nochmal Aussenanlagen selbermachen: Wenn's finanziell möglich ist NEIN

 

Ich bin aber froh, dass wir soviel selber machen konnten. Ansonsten hätten wir doch deutlich kleiner bauen müssen. Aber eigentlich schafft das jeder, der nicht zwei linke Hände hat. Die meisten Sachen sind gar nicht so schwer wie man denkt. Selbst Fliesen ist eigentlich kein Problem. Das Problem am Selbermachen ist eher der Zeitfaktor als das Ergebnis. Man braucht halt einfach relativ lange. Wenn man sich vorher vernünftig informiert, bekommt man aber fast alles hin. Von kritischen Dingen wie Dächern, Elektrogrundinstallationen etc. sollte man natürlich eher die Finger lassen.

 

 

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Der weiße Sichtschutzzaun - Ein Nachtrag
Bauberichte - Aussenanlagen

Weisser_Zaun_2Noch ein kleiner Nachtrag. Inzwischen wurde auch der weiße Sichtschutzzaun aufgestellt. Ein Kunststoff Zaun aus Fensterkunststoff, der innen aber einen Metallkern hat. Bei der Angriffsfläche wäre das sonst auch zu experimentell. Wir möchten ja nicht, dass uns das Ding beim nächsten Sturm direkt um die Ohren fliegt.

Auf der anderen Seite wurden auch noch Sturmanker Marke Eigenbau in die Beton Untermauer geschraubt.

 

Die Hecke vornedran wächst auch stetig an. Aber etwas Geduld sollte man da schon mitbringen.

 

 

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Der Lorbeer hat den Winter doch überlebt
Bauberichte - Aussenanlagen

LorbeerDer Lorbeer hat es doch überlebt. Eigentlich war das hier mal ein Stämmchen. Das hat aber den harten Winter trotz Winterschutz nicht überlebt. Dafür aber anscheinend die Wurzel.

Der Lorbeer treibt wieder aus wie verrückt. Diesen Winter kommt er aber auf jeden Fall ins Haus oder in die Garage.

Wird ein bisschen dauern bis es wieder ein Stämmchen ist, aber als Busch tut er auch seine Dienste.

 

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Das mit dem Garten klappt so langsam
Bauberichte - Aussenanlagen

MiniaturSonnenblume Das mit so einem Garten muss sich auch erst einmal einspielen, aber so langsam funktioniert es.

Wobei man natürlich auch am Anfang so einiges falsch macht und das ein oder andere nicht so wächst wie man wollte.

Oder es kommt Ungeziefer, das sich dann z.B. über den Apfelbaum hermacht. Aber das gehört halt dazu.

Er erholt sich wenigstens langsam wieder.

Apfelbaum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CIMG0039Sehr schön ist der Rosenstock von meiner Mama geworden. Der war zeitweilig vom Blüten übersäht.

Auch für Techniker ne Augenweide.

 

Sogar unser Mini Bienenhotel, das ich mal aus einer Laune heraus aus Resten der Terasse gebaut habe, wurde von einzelnen Bewohnern bezogen. Das kann man an den verschlossenen Gängen erkennen.

Mini_Bienenhotel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BasilikumCayenne_Chili

Das links ist übrigens Basilikum. Eine kleinblättrige, aber überaus aromatische Sorte. Die Chili rechts brauchen noch ein bisschen - da muss die Sonne nochmal zuschlagen. Aber es ist ja noch ein bisschen Sommer übrig.

 

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Garage wieder mal ein Stückchen weiter
Bauberichte - Aussenanlagen

Rammschutz_GarageDie Garage ist wieder mal ein Stückchen weiter - zumindest der Teil, der auch als Garage genutzt werden soll. Diese wurde ja von uns und nicht von Keitel Haus gebaut.

Die Fliesen sind drin, verfugt und etliche Meter Silikon verarbeitet.

Das mit dem Silikon geht nach ein paar hundert Metern eigentlich ganz gut. Man bekommt den Dreh mit der Zeit raus und muss später nicht mehr die halbe Kartusche abziehen.

Die Fensterbänke wurden jetzt einfach auch mit den Bodenfliesen gestaltet. Davon haben wir aus einem unerklärlichen Grund auch noch ein paar m² übrig.

 

 

 

Das an der Garagenwand sind übrigens Rammschutzleisten, die wir schnell noch selbst gebastelt haben. Einfach eine Dachlatte und ein wenig Teppichrest aus dem Baumarkt mit dem Drucklufttacker draufgeschossen und an die Wand geschraubt. Das schützt die Türen vor hartem Kontakt mit der Wand. Die Höhe sollte man am Auto ausmessen bevor man die Leisten anschraubt.

Die obere Leiste passt für die hintere Tür und die untere zu der vorderen. So unterschiedlich kann das sein.

 

Einfahrkante

Vorne sieht man hier die weiße Variante für den äußeren Abschluss und den Randstein, den ich einbetoniert habe, damit die einzelnen Pflastersteine nicht auf die Fliesen drücken können.

Die Fliesen haben vorne noch ein kleines Dichtigkeitsproblem hervorgerufen, da die Fugen einen kleinen Spalt für das Wasser offenhalten.

Wir haben das jetzt mit einem elastischen Schaumstoffband gelöst, das sich in die Fugen drückt und absolut abdichtet. Ggf. sollte man drüber nachdenken, eine Schiene einzuarbeiten oder das Tor etwas niedriger zu montieren, um noch etwas mehr Anpressdruck zur Verfügung zu haben.

 

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Garage fertig gefliest
Bauberichte - Aussenanlagen

DSC_0060Nachdem eine Teil der Garage  die ganze Zeit ja noch ungefliest war, wurde das in den letzten Tagen auch noch erledigt.

Es hatte sich ja etwas verzögert, da wir die Garage in der WM-Phase noch als Public Viewing Center benötigt haben.

 

Vorne wurden natürlich Spaltplatten in grau verwendet, damit es zumindest nach aussen optisch passend abschließt. Aber die schöne Farbe Herbstlaub ist für die Fläche doch einiges kostengünstiger.

Schlimm am Fliesen ist nicht das Fliesen selbst, sondern die Verfugerei. Mit dem Auswaschen und Abreinigen der Fläche keine so besonders angenehme Angelegenheit. An der Einfahrkante habe ich noch einen Randstein entlang einbetoniert. Bei dem von uns verwendeten Kopfsteinpflaster in der Einfahrt würden sich sonst die Steine in die Fliesen drücken. Insgesamt macht die Einfahrt eh noch ein bisschen Kummer. Die Steine wurden in Sand mit einem gewissen Abstand gesetzt, damit das Regenwasser vollständig versickern kann. Das funkioniert auch soweit. Allerdings ist die Fläche noch nicht vollständig stabil. Der Sand muss sich erst mit Schwemmstoffen aus der Luft etc. mit der Zeit verfestigen. Hier muss man noch abwarten. Normales Überfahrahren mit Fahrzeugen aller Art macht der Fläche nichts aus. Problematisch ist es momentan noch, wenn plötzlich sehr hohe Kräfte wirken. Da hat es schonmal ein kleines Loch in der Fläche gegeben. Aber dafür wird sich auch noch eine Lösung finden.

 

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Kräuterernte 1
Bauberichte - Aussenanlagen

CIMG0023Die Lage für das Kräuterbeet war offensichtlich goldrichtig! Zumindest wachsen die Kräuter wesentlich schneller, als man irgendwas verbrauchen kann. Nachdem wir schon einiges verschenkt haben und 4 Liter Kräuteressig am aromatisieren sind, war heute mal Kahlschlag angesagt - wobei man ja sieht wie das Beet nach dem Kahlschlag aussieht.

 

So als wäre nichts gewesen. Eine Schublade im Gefrierschrank hat sich mit den empfindlichen Sachen gefüllt, die man besser einfrieren sollte. Ein anderer Teil - den den ich in der Hand habe - wird getrocknet. Dazu habe ich die Kräuter einfach zu Sträußen gebunden und an regengeschützter Stelle hinter dem Hühnerhaus zum Trocknen aufgehängt. Dort sollte das ganz gut klappen.

 

CIMG0027

 

 

 

Ob man einfriert oder trocknet, ist vom Kraut abhängig und wie man es verwenden möchte.

 

Minze für Mojito zum Beispiel einfrieren - für Tee trochnen. Estragon würde beim Trocknen zuviel an Aroma verlieren u.s.w.

 

Wer im Internet sucht, findet praktisch für jedes Kraut eine Anleitung.

 

 

 

 

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Theorie und Praxis der ENEV
Bauberichte - Drumherum

ENEVSo weit können die Verbrauchswerte der Theorie und der Praxis abweichen.

 

Unser berechneter Bedarfswert für den Endenergiebedarf liegt bei 62 kwh/(m²/a), was wohl dem hohen Gebäudevolumen duch die 2m Kniestock geschuldet ist.

 

Der reale Bedarfswert lag bei 35 kwh/(m²a). Natürlich muss man dazu sagen, dass wir bei drei Räumen, die aktuell nicht regelmäßig genutzt werden, nur 15°C auf dem Thermostat eingestellt haben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das einen großen Unterschied macht.

 

Fehler konnte ich in der Berechnung aber auch keinen finden, außer dass eine Fensterseite mit einem leicht abweichenden U-Wert gerechnet ist und ich mir sicher bin, dass alle Fenster gleich sind. Aber auch diese kleine Abweichung sollte den Unterschied nicht ausmachen.

 

Wohlgemerkt wir sprechen von berechneten Energiebedarf und nicht vom Primärenergieverbrauch. Der ist vielleicht für eine bestimmte Förderung interessant, nicht aber für den tatsächlichen Verbrauch.

 

Dadurch kommt auch das interessante Phänomen zustande, dass ein so genanntes "KFW40" Haus mit Pelletheizung einen höheren Energiebedarf haben kann als ein "KFW60" mit Gasheizung, was wohl auch schon so manchem Häuslebauer im Nachhinein die Tränen in die Augen getrieben hat.

 

Das einzige, was man sicher sagen kann, ist wenn man ein "KFW40" mit Gas hat und ein "KFW40" mit Wärmepumpe hat, dass bei dem Haus mit Wärmepumpe die Dämmung und/oder die solare Ausrichtung schlechter sind. Mal vorrausgesetzt der berechnete Primärenergieverbrauch wäre gleich.

 

Ein Umstand, der uns aber auch recht spät bewusst geworden ist. Erst als das Haus einen überraschend hohen Faktor hatte, haben wir uns mit dem Thema genauer gefasst. Der Primärenergiebedarf oder "Gesamtenergieeffizienz" wie sich das im Energiepass auch nennt, sollte lieber "Ökologische Effizienz" heißen. Darüber müsste man mitunter zwar auch streiten, aber es wäre zumindest näher am Thema. Wie gesagt - mit dem Realverbrauch hat das´wenig bis gar nichts gemein.

 

Unsere hohe Abweichung führe ich aber mal auf die gute solare Ausrichtung zurück. In der Übergangsphase heizen wir  mit dem "Wohnzimmer" das ganze Haus. Von April bis Oktober ist die Heizung eigentlich komplett aus. Unser Warmwasser bekommen wir dann quasi kostenlos vom Kollektor auf dem Dach. Das funktioniert auch einwandfrei.

 

 

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Wäre der Kopf nicht angewachsen...
Bauberichte - Aussenanlagen

Bei der Vielzahl der Baustellen, die wir letzte Woche beackert haben, ist mir doch glatt eine untergegangen.

Nach fast einem Jahr Lagerzeit in unserer Einfahrt musste die extra angefertigte Blockstufe nun ihren Platz räumen und hat tatsächlich den direkten Weg an ihren Bestimmungsort gefunden! Das heißt, der Treppenaufgang zur Haustür hat nun auch seinen geplanten Abschluss in Form einer Blockstufe gefunden. Und zum Glück trifft die Stufe genau Ton und Beschaffenheit der Randsteine, die die Stufenabschlüsse bilden :)

 

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