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Bauberichte
Gewährleistungsbürgschaft und Finanzen Drucken
Bauberichte - Drumherum

moneyHeute kam zu der bereits vor einigen Tagen eingetroffenen Schlussrechnung auch die Urkunde über die Gewährleistungsbürgschaft durch die Bank. Damit haben wir bei eventuell noch entstehenden Mängel oder noch nicht entdeckten Mängeln etwas mehr Sicherheit, da wir einen Teil der Restsumme bei der Bank garantiert haben - auch für den unwahrscheinlichen Fall, dass es das Unternehmen Keitel dann nicht mehr geben sollte. Das Ganze für den Zeitraum der Gewährleistung.

Die finanzielle Stabilität eines Unternehmens erkennt man übrigens auch daran, ob Bürgschaften überhaupt angeboten werden. Bei wackeligen oder finanziell zweifelhaft aufgestellten Unternehmen gibt es meist keine Banken, die bereit sind, dieses Risiko zu tragen.

Damit können wir das Thema Hausbau nun auch finanziell zu einem Abschluss bringen, bzw. die letzten Gelder des Darlehens abrufen, damit nun auch die Tilgung des Darlehens beginnen kann.

Das wird ganz schön dauern. Glücklicherweise sind wir noch nicht so alt, so dass das Ziel vor der Rente noch zu erreichen sein sollte Wink Eins vorneweg - natürlich ist auch unser Hausbau teuerer geworden als wir das kalkuliert hatten. Und das trotz der recht genauen Vorkalkulation, die wir angestelllt und mit viel Mühe erarbeitet hatten.

Dabei sind die meisten Posten eigentlich im Rahmen geblieben oder haben sich gegeneinander ausgeglichen. Deutlich teurer waren zum Beispiel  die Baggerarbeiten (sicher zum Teil auch durch uns verursacht), während wir bei den Anschlüssen für Strom, Gas, Wasser günstiger als angenommen gelegen haben.

Was wir ehrlich gesagt trotz einiger Warnungen in Büchern etc. unterschätzt haben, ist der Bereich Aussenanlagen sowie in einigen Bereichen der Posten "Kleinteile". Gerade bei den Aussenanlagen laufen recht schnell doch recht hohe Summen zusammen. Ein Meter Mauer kann ganz schön teuer werden - genauso wie Einfassungen etc.

Glücklicherweise hatten wir von Anfang an ein recht gutes Sicherheitspolster von etwa 10% eingeplant und unsere Finanzierung eher konservativ angelegt. Das wäre auch etwas, was ich jedem raten würde, sonst kann der Haustraum schnell zum finanziellen Alptraum werden.

Ein paar Reserven sollte man schon behalten und auch eine möglichst hohe Eigenkapitalquote, sei es durch Arbeit oder Geldmittel, mitbringen. Jeder sollte bedenken: es ist schlimm, wenn das Haus durch Jobverlust oder ähnliches zum Verkauf kommt. Eine Katastrophe ist es aber, wenn man nach dem Verkauf immer noch Schulden hat.


JOERG24 BLOG - Bautagebuch / Baubericht / Baublog © Jörg Walter 2009 - Unser Hausbau mit Keitel Haus

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