| Tapezieren mit Erfurt Variovlies V180 |
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| Bauberichte - Innenausbau | |||
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Nach dem ersten Desaster mit derTapete hat das tapezieren mit dem Vario Vlies von Erfurt wesentlich besser geklappt. Die Tapete ist allerdings auch viel stärker als das, was wir vorher verarbeitet haben.
Es gibt aber noch genug Schwierigkeiten. Schließlich müssen ständig irgendwelche Objekte wie Fenster, Fensterbänke, Steckdosen, Schalter, Treppenteile oder die besonders beliebten Rollädengurte umschifft werden. Natürlich könnte man die Gurte auch alle komplett entfernen - hier aber mal ein Tipp wie es auch zumindest mit dem Vlies funktioniert. Mit den meisten Tapeten sollte es aber auch genauso gehen.
Die Tapete zuerst von oben ansetzen und zunächst bis zur oberen Einführung abrollen. Danach mit einem Teppichmesser die Gurtdurchführung sorgsam ausschneiden. Bei Mustertapeten und Sichttapeten sollte man oben auch rausschrauben, damit man später besser überdecken kann. Bei Anwendungen wie bei uns, bei denen später Putz auf das Vlies kommt, ist das aber nicht notwendig. Danach einen T Schnitt machen, so dass der Schnitt hinter dem Gurt liegt. Anschließend die Rolle durchfädeln und den Rest der Tapete verkleben. Die Schnittkanten sollten absolut aufeinanderpassen und nach dem Andrücken sollte kein Schnitt mehr zu sehen sein. Wenn doch was zu sehen ist, dann liegt der Schnitt schonmal hinter dem Gurt. Ganz einfach eigentlich und viel passgenauer als irgendwie aussenrum zu stückeln. Als Kleister haben wir jetzt nach dem Lösen der Tapete beim ersten Mal ausschließlich Methylan Gerätekleister unter Zusatz von Ovalit T verwendet (500g Gerätekleister auf 12 Liter Wasser mit Zusatz von 1,5kg Ovalit T). Der Kleister verarbeitet sich auch schon besser als die erste "günstige" Mischung. Das Vlies verarbeiten wir wegen der Risssicherheit. Unser Keitel Haus besteht ja zu einem großen Teil aus Holz und das bewegt sich unter Umständen halt ein wenig mehr.
JOERG24 BLOG - Bautagebuch / Baubericht / Baublog © Jörg Walter 2009
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Kommentare
Einen Rauhputz müssten Sie vielleicht aber vorher doch spachteln.
wie "glatt" muss der Putz sein, um den Variovlies aufbringen zu können? Sieht man wirklich jede Unebenheit oder verzeiht der Variovlies etwas?
Danke,Gruß Robert
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