| Wildbienen Nistkasten |
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Ich finde ja, dass man die Natur immer so wenig wie möglich schädigen sollte. Gleichzeitig kann jeder mit ein bisschen Einsatz etwas für die Umwelt tun. Unsere Trockenmauer soll da schonmal ein Anfang sein. Das sieht wie wir finden nicht nur schöner aus und gibt dem Garten direkt etwas Gemütlichkeit, sie bietet auch vielen Tier und Pflanzenarten eine spezialisierten Lebensraum.
Auch für den Garten sind gerade die Fluginsekten überaus nützlich. Dadurch ist die Idee entstanden, den selten gewordenen Wildbienen einen "künstlichen" zusätzlichen Lebensraum anzubieten. Viele Wildbienenarten sind zudem von Aussterben bedroht.
Die Ansiedlung erfüllt auch drei ganz praktische Zwecke. Zum einen ist am Standort hinter dem Hühnerhaus sichergestellt, dass die Nutzpflanzen dort auch fleißig bestäubt werden. Zum anderen springt auch noch ein Bastelnachmittag für Kinder raus. Nicht zuletzt findet sich auch ein sinnvoller Verwendungszweck für das restliche Bauholz und ein paar Holzstücke aus den Baumfällarbeiten vor dem Bau.
Wer jetzt befürchtet, dass Horden von Wildbienen über einen herfallen, wenn man auf der Terrasse sitzt, den muss ich enttäuschen. Wildbienen leben häufig als Solitärbienen und verteidigen ihr Nest wesentlich weniger stark als nestbauende domestizierte Völker. Die meisten Wildbienenarten sind wesentlich kleiner als die uns allen bekannte Honigbiene. Oft ist der Stachel nicht einmal stark genug, um unsere Haut zu durchdringen. Außerdem sollte man den Standort von Nistkästen so wählen, dass sie weit genug von Gebäudeöffnungen, Terrassen etc. entfernt sind.
Auf der Seite www.wildbienen.de gibt es zahlreiche Bauanleitungen und Infos über Wildbienen. Grundsätzlich ist man recht frei in der Gestaltung. Man sollte recht robuste Materialien verwenden und für einen gewissen Feuchtigkeitsschutz von oben sorgen, damit das Ganze nicht zuschnell verwittert.
Wenn der Kasten fertig ist, werden wir sicher auch mal Bilder online stellen.
JOERG24 BLOG - Bautagebuch / Baubericht / Baublog © Jörg Walter 2009 - Unser Hausbau mit Keitel HausUnseren Blog könnt Ihr bei der Bloggerei bewerten:
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Heute kommt mal wieder der Öko etwas durch. Auch wenn man mir das sonst gar nicht zutraut. So langsam macht man sich ja auch Gedanken über die Gartengestaltung und über die Dinge, die man in einem Garten so haben möchte.
Der Bau einer solchen Nisthilfe ist im übrigen ganz einfach. Als Material lässt sich fast alle verwenden, was keine Giftstoffe enthält. Geeignet sind z. B. Schilfrohr, Bambus, Hohlziegelsteine, Holzblöcke mit Bohrungen etc. Die Durchmesser der Löcher sollten dabei variieren, um verschiedenen Arten gerecht zu werden. Etwa 2-10 mm sind wohl am besten geeignet.