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Am Wochenende haben wir mal den Schotter für die Terrasse eingebracht. Kurzfristig haben wir uns bezüglich des Terrassenbelages noch umentschieden. Wir werden nun doch eine Holzterrasse bauen, statt die Fläche zu pflastern. Mit Pflaster hätten wir immer eine Stufe aus dem Wohnzimmer auf die Terrasse gehabt, da wir ja das Pflaster nicht direkt an den Putz vom Haus legen können. Mit einer aufgeständerten Holzterrasse ist das aber problemlos möglich. Später wird das dann bündig sein mit der Fensterbank und mit einer Fuge von 20mm zum Haus versehen. Damit ist die Terrasse baulich vom Haus getrennt und ist auch schön schwimmend gelagert.
Beim Holz haben wir uns nach einigem Hin und Her für Lärche entschieden. Zum einen weil das vom Grundton her besser zum Haus passt und weil es natürlich auch billiger als ein entsprechendes Tropenholz ist. Damit das schön lange hält werden wir die Konstruktion mit 2% Neigung versehen und entsprechende Tropfkanten erzeugen. An diesen Stellen wird dann das Holz etwas zusätzlich eingewachst. Ansonsten werden wir es vergrauen lassen. Der konstruktive Holzschutz ist eigentlich der beste Holzschutz. Maximal wird es mit einem speziellen Lächenöl geölt, damit es weniger zu Rissen neigt. Das Öl werden wir uns hier von jemand besorgen, der Dachrinnen aus Lächenholz baut. Unser Holz werden wir mal wieder bei der Firma Richter kaufen. Das mit dem Laminat hat so gut geklappt, dass ich sehr zuversichtlich bin. Zumal der Preis mal wieder einsame Spitze ist. Die haben uns auch ausgerechnet, wieviel Unterkonstruktion wir brauchen. Die Firma aus Lindlar ist einer der größten Holzhändler und da bisher alles so gut funktioniert hat, haben wir rechts auch mal einen Werbebanner eingefügt, über den man in den Parkettstore kommt. Als Untergrund für die Terrasse benutzen wir eine 20cm dicke Schotterschicht, die wir sorgfältig mit dem Rüttler verdichtet haben. Darauf kommt dann noch eine dünne Sandschicht mit etwas Zement und ein Wurzelvlies, damit kein Unkraut durchkommt. Die ganze Terrasse sitzt dann später bodengleich im Gelände und wird mit Tiefbordsteinen gefasst. JOERG24 BLOG - Bautagebuch / Baubericht / Baublog © Jörg Walter 2009 - Unser Hausbau mit Keitel HausUnseren Blog könnt Ihr bei der Bloggerei bewerten:
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Als Unterbau verwenden wir die neuen Fundamentsteine der Firma Brinkmann, die es seit Anfang des Jahres gibt. Damit kommen wir problemlos auf die notwendige Höhe und die Unterkonstruktion kann dort einfach eingelegt und in der Höhe niveliert werden. Tolle Erfindung. Auch an eine Ablaufrinne für das Wasser wurde gedacht. Somit kommt ausser den Edelstahlschrauben auch kein Metall ans Holz was die Lebensdauer doch einschränken würde. Gerade verzinkte Metalle reagieren doch recht heftig mit Hölzern.