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Bauberichte
Styrodur kleben Drucken
Bauberichte - Aussenanlagen

BASF_Styrodur1Heute Abend gibt's Teil 2 des Kapitels "Warme Füße fürs Haus".

Die Sockeldämmung aus Styrodur wird mit PCI Pecimor DK (Dämmplattenkleber) an den Sockel des Hauses geklebt.

Dabei sollte man die Sockeldämmung nicht mit der Perimeterdämmung verwechseln. Die Platten für die Sockeldämmung haben eine Wabenstruktur und besitzen keine Nuten. Die Platten für die Perimeterdämmung haben keine Wabenstruktur, dafür aber Nut und Feder.

 

Wichtig zu wissen, denn die Sockeldämmung ragt später aus dem Erdreich hinaus und soll ja auch verputzt werden. Die Dämmung mag auf Dauer nämlich wie alle Kunststoffe keine UV Strahlung. Durch die eingeprägten Waben ist das Verputzen der Fläche eingeschränkt möglich. Ein wirklich zertifiziertes Putzsystem für Styrodur gibt es aber bis dato nicht.

Als Klebstoff kommt eine Bitumenmischung mit Zement zum Einsatz. Hier auch wieder wichtig den richtigen Kleber zu verwenden. Den gibt es auch normalerweise nicht im Baumarkt. Der Kleber, den man uns dort verkaufen wollte, ist nämlich nur eine pulverförmige Zementmischung, die eigentlich nur dazu gedacht ist, die Platten solange an der Kellerwand zu halten, bis Erdreich angefüllt ist. Für eine dauerhafte freistehende Verklebung wie beim Sockel ist es nicht zu empfehlen.

 

Zunächst werden wir einen kleinen Teil des Klebers aus den zwei Komponenten anmischen und der Bodenplatte einen Voranstrich verpassen, um die Haftung zu verbessern. Nur einen kleinen Teil, da der Kleber aufgrund des Zements nur ca. 1 Stunde verarbeitbar ist. Dann werden die Platten zugeschnitten und an die Form der Bodenplatte angepasst. Normalerweise ist die untere Kante des Fundamentes ja nicht ganz lotrecht.

Erst nach dem Zuschnitt werden wir mit der Verklebung beginnen. Anders als bei anderen Klebern härtet das System auch recht schnell aus, so dass wir die Verklebung nur vier Stunden vor Regen schützen müssen. Zuschneiden kann man die Platten mit einem Dämmstoffmesser, einem Hitzedrahtschneider oder wer eine ruhige Hand hat auch mit der Motorsäge (Mein Favorit :) ).

Nach der vollständigen Aushärtung werden wir dann den Sockel noch farblich angepasst verputzen.


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Kommentare  

 
#2 Administrator 2009-08-05 08:30
zitiere Stefan Kühnen:
Und was ist mit Schlagdübeln?


Bei der WDVS am Gebäude auf jeden Fall. Schon anllein wegen der wechselnden Beanspruchung durch Temperaturen. Bei der Sockeldämmung bzw. auch bei der Perimeterdämmung ist das nach meinem Wissen nicht unbedingt notwendig. Zumindest gibt das die BASF als Hersteller nicht vor. Der Teil der später frei liegt begrenzt sich ja auf 5-15cm. Die Platte wird ja zusätzlich durch das Erdreich an die Wand gedrückt.

Die Haftkraft des Klebers ist auch enorm.

Vielleicht habe ich aber die Frage auch nicht ganz verstanden.
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#1 2009-08-04 23:58
Und was ist mit Schlagdübeln?
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