| Led Lenser M1 Taschenlampentest |
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[Trigami-Review]
Neben den Bau Themen gibt es ja auch noch andere Dinge, mit denen man sich die Zeit vertrieben kann :) Als Ingenieur bin ja recht technikverliebt und als man mir nun angeboten hat, mal eine neuartige LED Taschenlampe zu testen, hab ich natürlich nicht nein gesagt. Die Lampe kommt dabei von der Zweibrüder Optoelectronics. Heute testen wir also mal die LED Lenser M1 Taschenlampe, die in Kürze auch im Handel verfügbar sein wird. Als Verwendungszweck fallen mit spontan mehrere Einsatzgebiete ein, in denen ich häufig eine leistungsstarke aber dennoch kleine und kompakte Taschenlampe benötige. 1. Auf der Arbeit Ja, obwohl ich ein Bürotiger bin, treiben wir uns doch gelegentlich in Betrieben herum, um bestimmte Maße aufzunehmen oder technische Dinge zu kontrollieren. Hier an der Saar gibt's ja noch das ein oder andere Stahlwerk und unter der Walzanlage ist die Beleuchtung oft dürftig. Hier hab ich mir schon oft gewünscht, dass man statt der Riesenlampen ein einfaches kleines Lämpchen dabei hat. Zumal selbst die großen Lamen dann meistens nur blenden oder bei größeren Abständen kein klares Licht mehr liefern. 2. Geocaching Dieser Form der "Schnitzeljagd für Große" gehe ich gelegentlich nach. Für die, die es (noch) nicht kennen: man muss mit GPS Empfänger und ermittelten Koordinaten einen Zielpunkt finden. Häufig ist aber dieser nicht direkt erreichbar, sondern es muss geklettert, getaucht, gerechnet oder technisches Equipment benutzt werden, um die Koordinaten erst einmal zu ermitteln. Eine spezielle Besonderheit ist das Finden von sogenannten Nachtcaches - kleine Reflektoren müssen nachts gefunden werden, indem man einen Lichtstrahl möglichst focussiert und dann der Spur der Reflektoren folgt. 3. Bergtouren Wenn man in den Bergen unterwegs ist, wünscht man sich oft eine leistungsstarke Taschenlampe mit kleinem Gewicht. Dies war bisher aber schwierig. Die Kopflampen sind mitunter recht unbequem und wenig universell einsetzbar.
Mit in der Packung ist die eigentliche Lampe - eine Lithium CR 123 Batterie - eine Kurzbedienungsanleitung ( Smart Card) - die normale Bedienungsanleitung - ein Fangband und sehr praktisch !!! - ein Gürtelholster für die Lampe. Sonst muss man das eigentlich immer extra kaufen.
Der erste Pluspunkt ist gemacht. Die Lampe an sich ist überraschend kompakt und aus meiner Sicht sehr hochwertig verarbeitet.
Die Bedienungsanleitung ist kurz und knapp gehalten. Wäre auch schlimm, wenn man für eine Taschenlampe eine lange Anleitung brauchen würde. Gut ist aber dier Hinweis, dass keine Akkus verwendet werden dürfen. Die haben nämlich eine andere Spannung und könnten die LED beschädigen. Etwas irritierend finde ich den Vorschlag, das Fangband an das Holster zu befestigen. Das mach ich lieber an die Lampe selbst. Betrieben wird die Taschenlampe mit einer CR 123 Lithium Ionen Batterie. Die meisten werden so eine aus Kameras kennen, da diese Batterien hochstromfähig sind und auch für Blitzgeräte benutzt werden. Daher also die hohe Lichtleistung, die sich erzielen lassen soll. Die Lebensdauer wird mit 3h bei voller Stärke und 6,5 Stunden im Eco Modus angegeben. Schade, dass keine Akkus verwendet werden können, aber da man eine Taschenlampe ja häufig nur ein paar Minuten benutzt, ist das wohl zu verschmerzen.
Für den täglichen Einsatz gibt es auch andere Modelle von Led Lenser, wie ich dem beiliegenden Katalog entnehmen kann.
1. Volle Leistung 2. Economy Modus 3. Stroboskop Modus Die Funktionen sind auch auf einer Smart Card zum mitnehmen abgebildet, falls man mal nach längerer Pause vergessen haben sollte, wie das jeweils geht. Praktisch.
Die Lichtleistung wird mit 155 Lumen bzw. 60 Lumen angegeben. Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass normale Halogen Taschenlampen nur etwa max. 50 Lumen liefern. Bedient wird die Lampe über einen Druckschalter an der hinteren Kappe. Ich hätte ihn lieber an der Seite. Ist aber wohl Geschmackssache und hängt davon ab, wie man die Lampe gewöhnlich hält. Ein kleiner Microprozessor entscheidet je nach Schaltfolge, welcher Modus zum Einsatz kommt. Der Lichtstrahl kann durch das Speed Focus System focussiert werden. Jeder kennt von früher das System, dass man den Kopf der Lampe drehen musste um den Lichtstrahl zu bündeln oder zu streuen. Meistens ist einem dann noch der Kopf in den Dreck gefallen, da es häufig keine Begrenzung gab. Glücklicherweise hat man sich hier was besseres einfallen lassen. Der Kopf der Lampe kann, wenn die Lampe in der Hand liegt, einfach mit dem Daumen vor und zurück geschoben werden.
Einer der häufigeren Fälle, die bei uns mal auftreten. Die neueren FI Schalter ziehen recht früh und in Kombination mit den Aquarien kann da schonmal die Sicherung kommen, wenn ein Wassertröpfchen an einen Schalter kommt. Die Ausleuchtung ist selbst im abgeblendeten Modus immer noch phänomeneal. Vor allem ist das Licht schön gleichmäßig. Das von den Glühlampen ist immer so unregelmäßig. PS: Benutzt man den Power Modus, ist der Raum taghell erleuchtet. Ich hätte die Lampe auch als Baustrahler benutzen können. Die Stroboskop Funktion sollte man mit Bedacht benutzen. Wenn man sie schnell aktiviert bekommt, ist es wohl als Abschreckung im dunkeln recht wirksam. Problem, wie bei allen solchen Selbstverteidigungssachen: man muss sie eigentlich schon griffbereit in der Hand haben, um Sie überhaupt benutzen zu können.
Ich finde aber, dass es eine weitaus wertvollere Einsatzmöglichkeit gibt. Sollte man bei einer Bergtour mal einen Notfall erleiden, kann man mit dieser Funktion jederzeit nachts auf sich aufmerksam machen. So ein Signal kann man kaum übersehen.
Nach dem Spülgang ist sie sauber - war ja auch nicht anders zu erwarten. Härtetest bestanden.
Fazit: Die Lampe hat mich begeistert. Für so einen Winzling ist sie ein vollwertiger Ersatz für eine große Maglite. Das Licht ist klar weiß und brilliant - fast wie bei einem XENON Scheinwerfer. Die Lampe wird sicher noch viele weitere Einsätze haben. Die großen Taschenlampen werden jetzt erst mal ihren Weg zu Ebay antreten. Einziger Kritikpunkt ist die Batterie. Hier wäre es, schön wenn man in der nächsten Generation auch die Möglichkeit einbauen könnte, Akkus zu verwenden.
Für weitere Infos gibt es auch eine Community zu den Produkten von LED Lenser Community
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Natürlich testen wir erst mal mit voller Power und eigentlich will man danach auch gar nichts anderes mehr. Die Lampe spendet eine gleißende gleichmäßige weiße Helligkeit, wie ich Sie von Taschenlampen bisher nicht kannte. Man sollte den Warnaufkleber auf der Lampe übrigens erst nehmen und nicht versuchen mal reinzusehen. Ich hab eine Weile gebraucht, bis ich wieder den gelben Fleck aus dem Sichtfeld hatte, den ich mir eingeblendet hatte. Wirklich sehr gut. Die komplette Baustelle lässt sich damit ausleuchten und man kann die Hallentore, die ca. 100m entfernt sind, taghell ausleuchten. Dabei lässt sich der Lichtstrahl aber auch sehr zielgenau focussieren, um die Lichtleistung auf einen Punkt zu konzentrieren. Die neuartige Reflektorlinse kann da einiges.
Es fällt schwer, auf den 15% Modus umzuschalten, aber ich muss ja meinen Test absolvieren. Kontrollieren wir mal die Sicherungen :)
Damit die Lampe outdoortauglich ist, muss sie aber einiges abkönnen. Testen wir das mal in der Spülmaschine - Ja richtig gehört - einmal 60° Intensivwaschgang. Mehr Wasser kann man eigentlich auch im stärksten Gewitterregen nicht abbekommen. Gleichzeitig schauen wir mal was Temperaturen der Lampe anhaben können. Ich muss allerdings gestehen, dass ich auf ein Spülmaschinen Tab verzichte. Schauen wir mal, ob der Dichtungsring in der hinteren Kappe auch dicht ist.
Aber sie geht auch noch tadellos. Der hintere Ring hat gehalten. Lediglich vorne an der Linse ist ein wenig Wasser zwischen dem Rand des Alukörpers und der Linse. Glücklicherweise aber nicht hinter die Linse.